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Reisen und Urlaub in Italien

Kampanien - der Vesuv, Pompei und Ercolano

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1. ETAPPE: von Venedig bis Ferrara

Vom Flughafen Venedig auf der A4 bis Vicenza, weiter Richtung Südosten auf der SS247 bis zur „Villa Rotonda“. Von dort zurück auf die A4 über Padua, dann auf der A13 weiter bis Ferrara.

Unterkommen:
 Hotel Suite Duomo. Die Zimmer sind nicht exklusiv, aber einige und die Frühstücksterrasse haben einen spektakulären Blick auf den Dom. DZ/F ab 70 Euro (Corso Porta Reno 17, I-4410 Ferrara, Tel. 0532/79 38 88, Fax 79 38 20, www.suiteduomo.it).

Genießen:
 Guido Ristorante. Guido Marchesi, der Besitzer des Lokals, kocht nicht nur klassische italienische Gerichte wie Nudelkuchen mit Trüffeln, er ist auch Maler. Seine Motive: Oldtimer und Nashörner. Seine Bilder zeigt gern in der angrenzenden Galerie. Menü ab 33 Euro (Via Vignatagliata 49, Ferrara, Tel. 053 27/610 42).

Extra-Tipp
 Palazzo dei Diamanti. 1493 für Sigismondo d’Este errichtet. Beeindruckend ist die Marmorverkleidung aus mehr als 12 000 Diamantenform gehauenen Blöcken, die auf die Diamanten im Wappen der Este hinweisen. Im Obergeschoss befindet sich die nationale Gemäldegalerie, im Erdgeschoss die städtische Galerie für moderne und zeitgenössische Kunst (Corso Ercole i d’Este 21, I-44100 Ferrara, Tel. 05 32/24 49 49, www.palazzodiamanti.it).

2. ETAPPE: von Ferrara bis Parma

Auf der A13 nach Bologna, von dort auf der A1 bis Modena und weiter auf der SS9 bis Parma, dann über die SS665 nach Torrechiara und Langhirano.

Unterkommen:
Azienda Agricola La Madonnina. Bed & Breakfast in einem alten Heuschober. Das Gelände heißt „La Madonnina“, weil eine kleine Muttergottes das Grundstück markierte und den Mönchen der nahe gelegenen Benediktiner-Abtei zeigte, bis wohin sie gehen durften. DZ/F 66 Euro (Strada Pilastro, I-43010 Torrechiara, Tel. 05 21/35 51 89, www.la-madonnina.it). Genießen: Trattoria Corrieri. Großes Lokal mit flottem Service und rustikaler Küche. Besonders zu empfehlen: Tagliatelle Paglia & Fieno (Heu & Stroh, also Tagliatelle in Weiß und Grün). Nudelgerichte ab 7 Euro (Via Conservatorio 1, Parma, Tel. 05 21/23 44 26).

3. ETAPPE: von Parma bis Montacatini Terme

Schnelle Strecke: von Parma auf der A1 über Bologna Richtung Florenz, bei Prato auf die E76/A11 Firenze-Mare bis Montecatini Terme. Schöne Strecke: von Parma auf der SS9 bis Modena, dann über die SS21 nach Lucca, ab da auf der E76/A11 Firenze-Mare bis Montecatini Terme.

Unterkommen:
Golfhotel Corallo. Als das Hotel in den 60ern sein Schwimmbad eröffnete, kamen Besucher nur dafür her – der Pool liegt auf dem Dach und ist bis heute eine Attraktion. DZ/F ab 95 Euro (Via Cavalotti 116, I-51016 Montecatini Terme, Tel. 05 72/782 88, Fax 795 12, www.golfhotelcorallo.it).

Genießen:
 Le Maschere. Allein die Anreise ist romantisch : Mit der Seilbahn geht es hinauf nach Montecatini Alto. Auf der Piazza gibt es viele Lokale, in diesem serviert man „Schiacciata“, die toskanische Variante der Pizza, ab 5 Euro (Pizza G. Giusti 21, Montecatini Alto, Tel. 05 72/77 00 85).

4. ETAPPE: von Montcatini Terme bis Pistoia

Von Montecatini Terme nur zehn Kilometer unter der Autobahn hindurch nach Monsummano Terme, dann auf der SS436 Richtung Cintolese. Über die E76/A11 nach Pistoia, mit Abstecher über die SS64 Richtung Prato nach Agliana.

Unterkommen:
Artemura Residence. Palazzo aus dem 17. Jahrhundert, in dem es nur Apartments gibt. Den Kaffee am Morgen muss man sich trotzdem nicht selber machen, man kann auch an die Bar gehen. Arpartment ab 121 Euro (Via Bozzi 6/8, I-51100 Pistoia, Tel. 05 73/ 37 25, Fax 37 25 03, www.artemuraresidence.com).

Genießen:
Trattoria dell’Abbondanza. Schnuckeliges Restaurant mit komplett weißem Mobiliar. Typisch toskanische Küche wie File in Balsamico-Essig – genau das Richtige nach viel Schokolade. Pasta ab 7 Euro (Via dell’Abbondanza10, Tel. 0573/36 80 37).

5. ETAPPE: von Pistoia bis Florenz

Schnelle Strecke: von Pistoia auf der A11 bis Florenz. Schöne Strecke: von Pistoia Richtung Empoli, quer durch das Monte-Albano-Massiv, dann von Empoli auf der SS67 nach Florenz.

Unterkommen:
La Scaletta. Ohne eine Reservierung hat man in der Hauptsaison in diesem entzückenden Bed & Breakfast absolut keine Chance – kein Wunder bei den beiden Außenterrassen, die sich mit ihren Rundumblicken über die Stadt überbieten. DZ/F ab 75 Euro (Via Guicciardini 13, I-50125 Florenz, Tel. 055/28 30 28, Fax 28 30 13, www.hotellascaletta.it).


Genießen:
Al Tranvai. Hier treffen sich die Einwohner des angesagtesten Viertels “San Fredino”. Auf der Karte: Innereien, üppige Salate und herrlicher Nusskuchen. Menü ab 18 Euro (Piazza Torquato Tasso 14 r, Tel. 055/22 51 97).

Extra-Tipp
Casa Buonarotti. Michelangelo-Museum, Gedenkstätte und Forschungszentrum zugleich. Die Sammlung beinhaltet unter anderem römische Statuen, Bronzefiguren und Bildnisse Michelangelos, im Obergeschoss sind zwei seiner bedeutenden Frühwerke zu sehen: das Relief der „Madonna della Scala“ und die „Kentaurenschlacht“ – im Alter von 16 in Marmor gemeißelt (Via Ghinellina 70, I-50122 Florenz, Tel. 055/24 17 52, www.casabuonarotti.it).

6. ETAPPE: von Florenz bis Assisi

E35/A1 Richtung Rom bis Arezzo. Von Arezzo aud der SS71 über Riccio zum Nordufer des Lago Trasimeno, dann auf der SS75 bis nach Perugia. Weiter auf der SS75 bis Assisi.

Unterkommen:
Hotel Subasio. Nicht preisgünstig und etwas zu plüschig, dafür mit tollem Ausblick. Beim Frühstück sieht man den steilen Weg, auf dem die Pilger nach Assisi hinaufsteigen. DZ/F ab 150 Euro (Via Frate Elia 2. I-06082 Assisi, Tel. 075/81 22 06, Fax. 81 66 91, www.hotelsubasio.com).


Genießen:
Osteria il Gufo. Studenten führen hier ihre Eltern zum Essen aus. Man sitzt im Freien, vorm Restaurant flaniert das junge Publikum Perugias vorbei. Menü ab 15 Euro (Via della Viola 18, Perugia, Tel. 075/573 41 26).

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7. ETAPPE: von Assisi bis Spoleto

Von Assisi auf der SS75 zurück Richtung Perugia, bei Ponte S. Giovanni auf die SS75 Richtung Lago di Trasimeno bis Solomeo. Zurück auf die SS75 Richtung Perugia, in Ponte san Giovanni auf die E45/SS3b bis Acquasparta, dort auf die SS418 bis nach Spoleto.

Unterkommen:
Hotel Clitunno. Villenähnliches Haus im historischen Zentrum von Spoleto, das 2002 renoviert und modernisiert wurde. Einige alte Möbelstücke blieben dennoch erhalten. DZ/F ab 70 Euro (Piazza Sordini 6, I-06049 Spoleto, Tel 0743/22 33 40, Fax 22 26 63, www.hotelclitunno.com).

Genießen:
Taverna del Gusto. Das Rastaurant befindet sich in einem Gewölbekeller direkt hinter dem Keramik-Museum. Besonders bveliebt: die Fleischgerichte. Aber auch die Nudeln sind wunderbar, ab 7 Euro (Via Matrogiorgio 5, Deruta, Tel. 075/972 41 20).

8. ETAPPE: von Spoleto bis Rom

Von Spoleto auf der SS418 nach Acquasparta, dort auf die SS3 bis Abfahrt „Todi-Nord“, dann auf der SS397 bis Marsciano. Weiter auf der SS317 nach Montegabbione. Von Montegabbione über die SS71 bis Orvieto, von dort auf der A1 Richtung Rom bis Bomarzo. Von Bomarzo auf der SP20 bis Casalone, unter der Schnellstraße SS204 hindurch, weiter auf der SP61 bis Soriano, von dort auf der SP31 Richtung Viterbo und Bagnaia. Von dort zurück nach Bomarzo und auf der A1 bis Rom.

Unterkommen:
 Locanda La Civetta. Ehemaliger Bauernhof, fünf Kilometer hinter dem “Park der Monster”. Von der terrasse sieht man einen Berg mit seltsamen Löchern – etruskischen Gräbern und Wohnhöhlen.
 DZ/F ab 60 Euro (Loc. Catigliano, I-01020 Bomarzo, Tel. 07 61/92 40 69, www.locandalacivetta.com).


Genießen:
 Schu Lounge. Coole Lounge mit weißen Polstermöbeln. Das Ambiente und die Küche sind asiatisch angehaucht (Piazza delle Erbe, Viterbo, Tel. 07 61/30 62 88). Extra-Tipp Giardino dei Tarocchi. Niki de Saint Phalle gestaltete diesen Skulpturengarten 60 Kilometer südlich von Grosseto. Er zeigt für die Künstlerin typische begeh- und bewohnbare Figuren. (Pescia Fiorentina, I-58100 Capalbio, Tel. 05 64/89 51 22, Fax 89 57 00).

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